Dürre-Sommer. Dieselverbot. Tempolimit. „Fridays for future“. Wer sich an die Berichterstattung der Presse in den vergangenen Monaten zurückerinnert kam um diese Themen kaum herum. „Fridays for future“ und die Schwedin Greta Thunberg finden großen Anklang in der Öffentlichkeit und sprechen vielen Bürgern aus der Seele: Zu groß seien die Versäumnisse von Politik und Wirtschaft, zu wenig würden die Interessen der zukünftigen Generation gehört. Viele andere Bürger sind gegen die Bewegung, zum Beispiel weil die Schüler zu wenig Fachwissen hätten oder nichts über die konkreten Lebenssituationen außerhalb der Großstädte wüssten. 

Doch egal ob jemand „Fridays for future“ gut oder schlecht findet, durch diese Diskussion ist deutlich geworden, dass wir als Gesellschaft gemeinsam mehr gegen den Klimawandel tun müssen. Häufig geht der Blick auf große Konzerne und die Bundesregierung, zum Beispiel bei E-Autos oder dem Kohlekraftausstieg. Doch zeigt gerade die aktuelle Debatte, wie langwierig diese Prozesse oftmals sind. In der gleichen Zeit, in der in Berlin oder Brüssel wenig geschehen ist, hat sich in Bordesholm vieles getan. Vor allem durch das Engagement von Frank Günther und dem Team der Versorgungsbetriebe stehen in der Gemeinde unter anderem E-Ladesäulen für Autos und Fahrräder und vor zwei Wochen wurde einer der modernsten Batteriespeicher der Welt hier im Ort eingeweiht. Auch das Ziel, das lokale Stromnetz zu 100% mit erneuerbarer Energie betreiben zu können, scheint in greifbarer Reichweite zu sein. 

Die Versorgungsbetriebe nehmen somit eine Vorreiterrolle in der Energiewende ein. Herr Günther und sein Team zeigen, dass man keine großen Konzerne braucht, um großes zu leisten. Trotzdem muss gerade die Kommunalpolitik sich fragen, ob sie nicht mehr tun könnte. Was bringt zum Beispiel die E-Bike Förderung der VBB, wenn viele Bürger Angst haben, auf schmalen Fahrradwegen in das Ortszentrum zu fahren? Hier besteht Nachholbedarf.

Deshalb brauchen wir in Bordesholm einen langfristigen Verkehrsplan. Dieser Plan sollte alle Bürger im Ort berücksichtigen und statt mit Verboten wie Einbahnstraßen und Tempo 30 neue Optionen für den Ort aufzeigen. Denn Achtung: Bei allem Fortschritt dürfen wir nicht diejenigen vergessen, die dem skeptisch gegenüberstehen. Auch andere Interessen müssen berücksichtigt werden. Wir Freie Demokraten Bordesholm stehen für diesen Dialog und möchten ein bürgergemachtes Verkehrskonzept in der Gemeindevertretung einbringen. Sie als Bürger haben die Chance daran mitzuwirken. Kommen Sie am nächsten Mittwoch den 15.05. um 19 Uhr zu unserem Gesprächsabend ins Hotel Carstens oder schreiben Sie uns Ihre Meinung auf unserer Website fdp-bordeshom.de . Wir freuen uns auf Sie!


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